Mum, I’m Alien Pregnant handelt von Mary (Hannah Lynch), einer erfolglosen Frau Mitte dreißig, die unerwartet schwanger wird, nachdem ihr schüchterner Nachbar Boo (Arlo Green) in der gemeinschaftlich genutzten Waschküche mit seinem tentakelbewehrten Alien-Penis auf sie ejakuliert. Der Film erklärt Boos ungewöhnliche Anatomie kaum und entwickelt seine Komik stattdessen aus den zurückhaltenden Reaktionen der Figuren auf immer bizarrere Ereignisse.
Dieser trockene Ansatz erstreckt sich auch auf Marys alleinerziehende Mutter Cynthia (Yvette Parsons) und Boos Mutter Ann (Jackie van Beek). Nachdem Schleim, Gewebe und Alien-Knorpel aus Mary hervorkommen, ist Cynthia mehr von den Blähungen ihrer Tochter genervt, während Ann sich über die Unordnung in ihrer makellosen Wohnung sorgt und sich bei Besuchern dafür entschuldigt. Selbst die Rettungssanitäterinnen Sofia (Karen O’Leary) und Sophie (Ariadne Baltazar) bewahren ihre Fassung.
Die Geschichte lässt sich als Auseinandersetzung mit dem Alleinerziehen und den Veränderungen lesen, die eine Schwangerschaft für den Körper mit sich bringt, doch im Mittelpunkt stehen langsam aufgebaute Witze und Ekelbilder. Die gelassene Darbietung der Besetzung verleiht der neuseeländischen Horrorkomödie ihren amüsant eigenwilligen Ton.
Quellen: The Guardian Film.