Michael Mann hat sich am Samstag auf einem Schießstand in Los Angeles versehentlich ins Bein geschossen, wie ein Sprecher des Filmemachers mitteilte. Der 83-jährige Regisseur erlitt eine oberflächliche, subkutane Wunde und wurde in einem örtlichen Krankenhaus behandelt, bevor er wieder entlassen wurde.
Der Vorfall ereignete sich während des Zielschießens bei The Range LA. Ein Sprecher des Los Angeles Police Department sagte, Beamte seien gegen etwa 16 Uhr wegen einer Meldung über abgegebene Schüsse ausgerückt und hätten festgestellt, dass es sich um eine versehentliche Schussabgabe handelte. Manns Vertreter sagte, die Verletzung sei entstanden, als sich eine Waffe in seinem Holster entladen habe.
Mann, der seit Jahrzehnten auf Schießständen schießt, ist für die Regie von Kriminalfilmen wie „Thief“, „Heat“, „The Insider“, „Collateral“ und „Public Enemies“ bekannt. Für „The Insider“, der ebenfalls für den Oscar als bester Film nominiert wurde, erhielt er eine Oscar-Nominierung als bester Regisseur; eine weitere Oscar-Nominierung bekam er als Produzent von „The Aviator“.
Sein bislang jüngster Regiearbeit war „Ferrari“ aus dem Jahr 2023. Außerdem bereitet er die Dreharbeiten zu einer Fortsetzung von „Heat“ vor, die auf einem gemeinsam mit Meg Gardiner verfassten Roman basiert. In dem geplanten Film sollen Christian Bale, Leonardo DiCaprio und Stephen Graham die Hauptrollen übernehmen. Mann war Mitbegründer der Fernsehserie „Miami Vice“ und führte später bei deren Verfilmung Regie.
Quellen: IndieWire.