Starlog veröffentlicht am 13. November seit 17 Jahren erstmals eine neue Ausgabe und kehrt als jährlich erscheinendes Magazin mit Schwerpunkt auf Science-Fiction, Fantasy und Zukunftsforschung zurück. Die letzte Ausgabe der Zeitschrift erschien im April 2009.
Starlog wurde 1976 gegründet und war für Nachrichten und Interviews rund um die Geek-Kultur bekannt, insbesondere für die Berichterstattung über Star Trek und Star Wars. Im Laufe der ursprünglichen Erscheinungszeit veröffentlichte das Magazin 374 Ausgaben und mehr als 25.000 Seiten. Die neue Ausgabe wird einige der Star-Wars-Gerüchte wieder aufgreifen, über die das Magazin ein Jahr vor dem Kinostart des Films berichtet hatte.
Annalee Newitz, Gründungsredakteurin von io9, wird das wiederbelebte Magazin als Chefredakteurin leiten. Neben Beiträgen über Film und Fernsehen will die Zeitschrift wissenschaftliche und technologische Zukunftsszenarien erkunden. In der Titelgeschichte geht es um die Frage, ob Menschen auf Planeten außerhalb der Erde Nutzpflanzen anbauen könnten. Das Cover stammt von Gabriel Yeganyan.
Zur Wiederbelebung gehören außerdem ein von Journalist Jordan Hoffman moderierter Podcast und ein wöchentlicher Newsletter namens Lodestar. Hinter dem Projekt steht Fangoria Holdings, zu der auch Fangoria und Gorezone gehören.
Newitz sagte, das Magazin wolle die Fankultur der ursprünglichen Zeitschrift würdigen und zugleich durch hoffnungsvolle, wissenschaftlich fundierte Erzählungen mögliche Zukünfte untersuchen. Miteigentümerin Tara Ansley sagte, die Rückkehr erfolge zu einer Zeit, in der Science-Fiction und die reale Welt immer schwerer voneinander zu unterscheiden seien, während Fragen über die Menschen und die Zukunft weiterhin im Mittelpunkt stünden.
Quellen: The Hollywood Reporter.